aktuell

News

Das Modern String Quartett spielt ein Benefizkonzert für Zonta am 16.9., um 19:30 im Fürholzer Forum (TU München). Wir freuen uns, wenn ihr die Belange von Zonta unterstützt. ZONTA ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und weltanschaulich neutraler Zusammen-schluss berufstätiger Frauen in Führungspositionen mit dem Ziel, die Stellung der Frau in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu verbessern.

Mehr dazu:
http://www.zonta-muenchen-friedensengel.de/pdfs/EINLADUNG-BENEFIZKONZERT.pdf

 

widmoser-brandenburger_200p

Joerg Widmoser
Orchesterwerke Vol. 1

„Als der Chefdirigent der Brandenburger Symphoniker Michael Helmrath im Jahre 2001 mit der Frage auf mich zukam, ob ich einen vollständigen Konzertabend für ein „Crossover Projekt“ komponieren und gestalten wolle, war ich sofort von dieser Idee begeistert. Ich wusste, dass eine Menge Arbeit auf mich zukommen würde, aber für ein Sinfonieorchester und eine Jazzband schreiben zu dürfen ist neben der immensen Herausforderung auch eine große Ehre.“

 

watermusic_200p

Modern String Quartet
Watermusic

Zum 20 jährigen Bühnenjubiläum veröffentlicht das Modern String Quartet eine außergewöhnliche CD Produktion.

Als Antwort des Jazz auf Claude Debussys LA MER ist Herbie Hancocks Musik MAYDEN VOYAGE zu verstehen. Dieses Konzeptalbum machte ihn zum Jazz-Tondichter des Meeres:

„Das Meer hat in allen Bereichen der Kunst vielfach die Fantasie kreativer Geister angeregt. Es existiert ein Mysterium zwischen dem Meer und seinen Bewohnern. Diese Musik versucht, die Gewalt und Majestät des Meeres einzufangen.“ Herbie Hancock

Das Modern String Quartet nimmt diese Idee als Inspirationsgrundlage wieder auf. Getragen von der imaginativen Kraft des Jazz entstehen rhythmische Strömungen, die das Blau erforschen. Bei dieser Expedition in die Welt des Wassers gerät Händels WASSERMUSIK in das Auge eines Hurricanes und wird ins XXI. Jahrhundert geschleudert. Blue Notes reichern in LA MER Debussys Harmonik an und aus einer ruhigen Melodielinie entwickeln sich in NIAGARA stürzende Tonkaskaden. Minimal Music und Blues vermischen sich in WASSERSPIELE. Bei einer Party auf CANTALOUPE ISLAND tanzen sogar die Delphine mit, während an Bord von Kurt Weills MY SHIP der Cool Jazz mit Gil Evans wieder auflebt. Schliesslich stellt sich Irving Berlin bei starkem Seegang die Frage HOW DEEP IS THE OCEAN?, ungeachtet dessen die Kapelle Miles Davis ALL BLUES intoniert und sich nach einem erfrischenden REGEN allmählich CRYSTAL SILENCE über das Wasser legt.

Das MSQ will der ehrwürdigen, in gewissem Sinn orthodoxen Streichquartett-Tradition eine alternative Kommunikationsform gegenüberstellen: Dazu dient einmal der Jazz in Reinkultur, der jedem der vier Musiker im Blut steckt. Die Fähigkeit des Improvisierens und Komponierens prädestiniert dieses Ensemble dafür, neue Ansätze zu finden und publikumswirksam in Szene zu setzen. Ohne von der Musik wegzulenken vermag es neue Wege aufzuschließen, um das Publikumsinteresse für die traditionelle Streichquartett-Formation entscheidend zu erweitern.

 

widmoser_hoffmann_mount_200

Nach dem überaus erfolgreichen Konzert der Brandenburger Sinfoniker mit dem Solisten Joerg Widmoser sollen im Oktober die beiden Werke „Suite for a floating mood“ und „Grand Canyon Suite“ auf CD eingespielt werden. Widmosers Werke schaffen dabei eine geniale Verknüpfung von Sinfonieorchester, Jazzband und elektrischer Solovioline.
Gerade eben erschienen ist meine neue CD mit Hajo Hoffmann „The Mount“. Nach „A Touch of Jazzviolins“ und „Bicinien“ enthält diese CD ausschließlich Eigenkompositionen. Joerg Widmoser spielt und demonstriert die außergewöhnlichen Möglichkeiten einer MIDI-Violine. Erschienen bei Upsolute Music Records UMR 110.
Ein upsolutes Muß für alle Geigenfans!
Titel

1) keep on rollin
2) the mount
3) up
4) blues 2001
5) bowing and funk
6) midnight
7) mr. hide
8) katamaran

All titles composed by Widmoser/Hoffmann
© upsolute music productions

recorded july 2001, live at night
cover design by regis
UMR 110, LC 08396

 

mariano_msq_200p

Modern String Quartet & Charlie Mariano
J O I N T A D V E N T U R E S

Der europäischste aller amerikanischen Altsaxophonisten der Post-Parker-Generation, Charlie Mariano zählt zu den größten Saxophonisten des Jazz. Seit fünfzig Jahren ist er in der internationalen Jazzszene zu Hause und trat schon früh mit Stan Kenton, Dizzy Gillespie und Charles Mingus auf. Der 78-jährige Saxophonist aus Boston/USA ist mittlerweile zur Legende geworden.

Schon lange bevor das Wort „Weltmusik“ erfunden war, verband Charlie Mariano die Klänge der verschiedensten Musikstile. Er wird damit zum idealen Partner für die filigran fließenden Kammerjazzkompositionen des Modern String Quartet. Mit seinem musikalischen Kosmos setzt er einen Kontrapunkt. Marianos Spiel ist melodiös und sensibel und seine Balladen jagen dem Publikum angenehme Schauer über den Rücken. Sein anrührend warmer Ton fügt sich so selbstverständlich in das differenzierte Klanggeflecht des Streichquartetts ein.

Wer gemessen schreitende E-Musik erwartet, wird von swingenden Bossa-Sounds und einem leichtfüßigen funky Cello überzeugt, daß sich Anspruch und Spielfreude im Grenzbereich von komponierter Neuer Musik und Improvisation nicht ausschließen.

Das Modern String Quartet hat seine fruchtbare Zusammenarbeit auf seiner diesjährigen Neuerscheinung „MODERN STRING QUARTET vs CHARLIE MARIANO 17.01.02“ dokumentiert.

Fiddlers Camp in San Diego

Das Fiddlers Camp in San Diego ist in den USA die Adresse für die alternative Geigenszene in Übersee. Von Mark o´Connor ins Leben gerufen, treffen sich dort alljährlich Lehrer und Schüler unterschiedlichster Stilrichtungen. Joerg Widmoser wurde von Mark eingeladen dort vom 11.-18. August 2002 Jazzgeige unterrichten.
In der der Brandenburger Philharmonie werden die ersten Orchesterwerke von Joerg Widmoser für großes Orchester, Jazzrhythmusgruppe und Solovioline aufgeführt.

„Lange habe ich daran gearbeitet, aber ich glaube es wird richtig gut. Das Konzert ist am 2. Februar, anschließend ein ausführlicher Workshop für Jazzgeiger und solche die es werden wollen (2.-7. Februar)“
Der internationale Violin Summit 2002 findet wieder in Philadelphia statt. Die Legende Claude Williams, John Blake und Joerg Widmoser treten am 31. August 2002 in Philadelphia mit einer schwarzen Rhythmusgruppe zusammen auf und werden unter dem Namen „the three fiddlers“ das Publikum wieder begeistern…

widmoser_mit_amerikanischen_geigern